Süßstückchen - New York Cheesecake

Ich bin ja nicht so der Bäcker - außer dem bereits vorgestellten "Lieblingskuchen" oder dem Apfel-Marzipan-Kuchen backe ich so gut wie gar nicht. Ich glaube, das ist so, weil ich auch nicht so der Kuchenesser bin - ich esse zwar gerne mal ein Stück, vermisse aber nichts, wenn es mal länger keinen Kuchen gibt. Grundsätzlich bin ich eher der Liebhaber von salzigem Essen und verzichte meistens auf Nachspeisen. Das führt dazu, dass in meiner Küche die Nachspeise vernachlässigt wird - Besuch kann meistens froh sein, wenn es nach dem Essen noch etwas Schokolade gibt.

Eine der wenigen Süßspeisen, die mich dazu bringen, ab und an doch einmal den Nachtischbann aufzuheben, ist Käsekuchen. Vor allem richtiger New York Cheesecake hat es mir angetan - leider ist der in Deutschland noch relativ selten. Zu seinem Geburtstag habe ich dem Liebsten letztes Jahr bereits einmal einen "gebacken" - das Rezept kam damals ohne backen aus. Ergebnis: Ein absolut wohlschmeckender Cheesecake, der leider beim Öffnen der Springform zerlaufen ist wie nochmal was. Geschmacklich top, Optisch flop.

Nachdem ich jetzt einige Monate meine Wunden geleckt habe, bekam ich letztens bei einem Supper Club einen sehr leckeren Cheesecake serviert - Marc, der den Supper-Club veranstaltet hat und auch seine Rezepte blogt, hat mir versichert, dass sein New York Cheesecake Rezept relativ narrensicher ist - also hieß es, einen Vorwand zu suchen (die gefühlten 2 Millionen Kalorien pro Stück serviert man nicht mal eben so zum Abendessen) und das Rezept nachzubacken.

Cheesecake nach Anschnitt - Fotos sind nicht der Burner, es musste aber schnell gehen mit dem Fotografieren

Meine Anmerkungen:


  • Die Materialschlacht ist relativ klein, man braucht eine Schüssel, eine kleine Springform und etwas Backpapier
  • Am Besten bereitet man den Cheesecake am Abend vorher zu und fängt damit relativ früh an - ich habe den Kuchen dann um 2 Uhr Morgens nach dem Abkühlen aus dem Ofen genommen
  • Die Kekse, die für den Boden benötigt werden, bekommt man normalerweise in 200g Packungen. Man braucht also nur die Hälfte der Packung!!! Ich hatte das überlesen und mich dann gewundert, wieso die Springform schon alleine vom Boden zu 3/4 gefüllt ist... Äh ja...
  • Selbstgemachten Vanillezucker hatte ich keinen, ich habe Bourbon Vanille Zucker von Ostmann genommen, der gräulich in der Farbe ist, so wurde der Cheesecake dann auch recht dunkel
  • Auf die Glasur habe ich verzichtet, bin ich kein Fan von. Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass man den Kuchen mit Beeren bäckt oder verziert...
  • Insgesamt ist der Kuchen sehr sehr gut geworden und hat diesmal auch seine Form behalten. Wir und die Gäste waren sehr begeistert.

Cheesecake - Man beachte, dass das Stück von selbst stehenbleibt!

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