Foodprojekte 2014 - Selbstgemachte und vegane Thai Curry Paste

Ich bin ein großer Fan der thailändischen Küche. Doch obwohl ich relativ häufig asiatisch koche und auch schon an mehreren (!) Thai-Kochkursen teilgenommen habe, griff ich bisher beim Zubereiten eines Thai-Currys immer auf die bewährten Fertigpasten aus dem Asialaden zurück.

Da Curry Pasten jetzt aber nicht sooooo schwierig herzustellen sind und man bei eigener Herstellung auch sicher sein kann, nicht irgendwelche Zusatzstoffe oder, falls nicht gewünscht, tierische Bestandteile in der Paste zu haben, landete das Projekt Curry Paste auf meiner Projektliste für 2014. Nun bin ich ja mit dieser  Projektliste etwas hinterher, da trifft es sich ganz gut, dass FoodFreak ein Blogevent zu genau diesem Thema ausgerufen hat, ich erschlage hier also mit meiner veganen grünen Thai Curry Paste mehrere Fliegen mit einer Klappe. Die Paste war übrigens "relativ" mild, da der Mann des Hauses nicht sooo viel scharf verträgt.



Zutaten Grüne Curry Paste (Ergibt Paste für ca. 3 Currys)

 

  • 3 mittelgroße grüne Chilischoten
  • 3 kleine grüne Chilischoten (Wer es schärfer mag, nimmt mehr)
  •  1 TL salz
  • die abgeriebene Schale einer (Bio-)Limette
  • 5 kleine Thai Schalotten
  • 1 Zweig Zitronengras, kleingeschnitten
  • 1 daumengroßes Stück frischer Galgantwurzel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 Korianderwurzeln
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriandersamen, geröstet
  • 1 TL frisch geriebene Muskatnuss
  • 10 Pfefferkörner
  • 1 TL Kurkuma

 

Einige der frischen Zutaten für die Curry Paste

Zuerst habe ich die Zutaten vorbereitet: Alles gewaschen, den Knoblauch und die Schalotten geschält, die Limettenschale gerieben und Chilis, Galgant, Zitronengras und Korianderwurzeln kleingeschnitten. Vor allem beim Zitronengras und beim Galgant ist das kleinschneiden recht wichtig, da die sehr hart sind - im unteren Bild sieht man, dass ich diesen Rat nicht befolgt habe, mein Zerkleinerer hatte daraufhin ziemlich zu kämpfen.


Frische Zutaten im Mixer

Danach habe ich zunächst die frischen Zutaten gemixt. Empfindliche tragen hier, da es doch recht viel Chili ist, besser eine Schwimmbrille, falls vorhanden - es ist auf jeden Fall keine gute Idee, nach dem Mixen sofort die Nase an die Paste zu halten. Just saying.


Kochzubehör

Danach habe ich die "trockenen" Zutaten, also Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kurkuma, Koriandersamen und Kreuzkümmel zugegeben und alles so lange gemixt, bis eine schöne grüne Paste entstanden ist.


Grüne Thai Curry Paste im Mixer

Da einzelne Bestandteile relativ hart sind, hat es etwas länger gedauert, bis ich die gewünsche Konsistenz erreicht hatte. Abschmecken ist hier ja, anders als bei Chutneys und anderen Pasten, etwas schwierig, da die Thai Curry Paste ja vor allem eins ist: Scharf. Ich habe aber, wie oben erwähnt, eine etwas weniger scharfe Paste zusammengemixt (Wer sich unsicher ist, sollte erst mit weniger Chilischoten anfangen und sich dann steigern), von daher konnte ich, ganz vorsichtig, die Paste kurz testen.

Fertige Thai Curry Paste

Mit Gemüse, das sich noch im Kühlschrank befand, habe ich dann sofort den ersten Teil der Paste zu einem leckeren Curry verkocht, nach meinem bereits vorgestellten veganen Thai Curry Rezept. Das Ergebnis war sehr zufriedenstellend - nicht zu scharf aber mit sehr intensiven Aromen. Den Rest der Paste habe ich übrigens in kleine Beutel aufgeteilt und eingefroren.


Fertiges Thai Curry


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