Rezeptrückblick: (Fast) Vegetarisches Ostermenü 2015

Ohje, ein kurzer Blick in die Blog Timeline beweist es: Der letzte Blogpost wurde am 6. Januar eingestellt. Soviel zu den guten Vorsätzen für 2015...

Die Stille hier auf dem Blog bedeutet aber nicht, dass im Hause Soulfood nichts gekocht wurde - mein Kamerachip ist voll mit Fotos von Rezepten, die ich in den ersten 3 Monaten des Jahres ausprobiert habe und einige haben es auch schon auf meinen Instagram Account geschafft.

Da ich festgestellt habe, dass dieser Blog mir vor allem auch dazu dient, schnell mal ein bereits erprobtes Rezept nachzuschlagen bzw den Link zu einem Rezept zu finden, habe ich mir vorgenommen, den entstandenen Blogstau zumindest teilweise aufzuholen.

Einen ersten Schritt möchte ich gerne mit dem Ostermenü machen, dass ich dieses Jahr am Ostermontag für den Liebsten und Freunde von uns gekocht habe. Das Menü enthielt viele leckere Frühlingszutaten, natürlich auch recht viele Eier (Hier lohnt es sich, in gute Qualität und Eier aus guter Haltung zu investieren) und war, bis auf etwas Lachsreme bei den gefüllten Eiern, vegetarisch.

 

Ostermenü 2015:


1. Gang: Gefärbte und gefüllte Ostereier, nach einem Rezept aus der S-Küche

Fazit: Angeregt von den fantastischen Bildern auf dem Ursprungsblog habe ich die Eier selbst mit roter Beete und Blaukraut eingefärbt, das war relativ aufwendig und das würde ich mir beim nächsten Mal sparen (Sieht eh nie so gut aus wie im Original). Ansonsten waren die Eier sehr, sehr lecker und sind bestimmt nicht zum letzten Mal auf unserem Tisch gelandet. Dazu gab es mein bewährtes und unkompliziertes No-Knead-Bread. Als zusätzlichen Appetizer habe ich Radieschen im Ofen geröstet und mit einem Senf-Dip serviert, das Rezept dazu stammt von Sonnet.


2. Gang: Frühlingsbrotaufstrich mit Vollkornbrot

Fazit: Den Brotaufstrich kenne ich aus dem Buch "Vegetarisch genießen" vom GU Verlag, ein tolles Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Der Brotaufstrich kommt bei uns im Frühling immer mal wieder auf den Tisch.


3. Gang: Frühlingsfrittata mit Bärlauch-Fächerbrot

Fazit: Die Frittata habe ich auf dem Blog Love and Lemons entdeckt und war sofort hin und weg: Mit Spargel, Frühlingszwiebeln, Feta und Mozzarella nur leckere Sachen drin und schaut auch sehr fotogen aus! Auch dieses Gericht gibt es öfters bei uns.
Das Bärlauchbrot habe ich letzte Woche bei den Küchengöttern gesehen, und da ich Bärlauch liebe, musste ich es mal ausprobieren. Das Brot war einfach zuzubereiten, sah sehr gut aus und schmeckte frisch sehr, sehr gut. Am nächsten Tag fand ich persönlich es dann nicht mehr so lecker wie frisch, ich würde es verstärkt für Parties kochen, wenn man davon ausgehen kann, dass es dann auch gleich größtenteils aufgessen wird und nicht so viel übrig bleibt.


4. Gang: Roh-Veganer Carrot Cake

Auf dem Blog Oh, Sophia entdeckte ich dann letzte Woche noch ein Rezept für einen roh-vegangen Carrot Cake, der verdammt gut aussah. Da ich die meisten Zutaten dafür Zuhause hatte (Ja, ich bin ein Food-Nerd und stehe dazu!), wurde er noch spontan am Tag vor dem großen Dinner zubereitet. Einziges Problem: Generell bin ich mit meinem WMF Mixer der Mittelklasse sehr zufrieden, ohne Probleme bereitet er mir seit 2 Jahren meinen täglichen Smoothie zu, hier aber kam er deutlich an seine Grenzen. Ich habe den Kuchenteig dann mit meinem Zauberstab fertig püriert, der allerdings recht heiß wurde und bei dem ich ständig Angst hatte, dass er gleich durchbrennen würde. Der Kuchen selbst wurde aber total lecker und sah auch noch sehr gut aus - sollte demnächst dann doch mal ein Thermomix in meine Küche einziehen, werde ich diesen Kuchen sofort wieder zubereiten!

Er ist auch das einzige Gericht, bei dem ich ans Fotografieren dachte (Das Blaue sind getrocknete Kornblumen zur Dekoration):

Roh-veganer Carrot Cake

Alles in allem ein gutes Menü, das in sich harmonierte, das nicht übermäßig aufwendig war (Bis auf das Eier färben, und das würde ich ja zukünftig weglassen) und das ich jederzeit wieder kochen würde.

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